Betriebliche Vorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge genießt besondere Förderung durch steuerliche Anreize. Dies gilt sowohl für eine Finanzierung durch den Arbeitgeber wie auch für die Finanzierung durch Entgeltumwandlung, bei der der Arbeitnehmer auf einen Teil seines Gehalts verzichtet, den dann der Arbeitgeber in die betriebliche Altersvorsorge einzahlt.

Die Presse-Versorgung bietet zwei Formen der betrieblichen Altersvorsorge

ANSPRUCH AUF ENTGELTUMWANDLUNG

Sofern nicht eine andere Form der betrieblichen Altersvorsorge im Unternehmen besteht, hat die Mitarbeiterin/ der Mitarbeiter nach dem Betriebsrentengesetz einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung.

STEUERVERGÜNSTIGUNG

Die Beiträge sind bis zur Höhe von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (2014 = 2.856,00 € jährlich) steuerfrei. Zusätzlich können noch jährlich 1.800,00 € steuerfrei aufgewandt werden, sofern bisher nicht schon die Pauschalversteuerung nach § 40 b EStG für eine Firmendirektversicherung in Anspruch genommen wird.

Die Beiträge im Rahmen der 4 % der Beitragsbemessungsgrenze sind darüber hinaus sozialversicherungsfrei.

Steuerpflichtig sind später die Rentenzahlungen in Form der so genannten nachgelagerten Versteuerung. Da sich im Allgemeinen im Ruhestand das Einkommen reduziert, wird der Steuersatz dann niedriger sein.

DER VERSICHERUNGSSCHUTZ

Versichert wird eine lebenslange Rente, die frühestens ab Vollendung des 62. Lebensjahres zur Auszahlung kommt. Steuerlich begünstigt kann in die Versicherung Berufsunfähigkeitsschutz sowie eine Hinterbliebenenvorsorge eingeschlossen werden.

FORTFÜHRUNGSRECHT

Basiert die betriebliche Altersvorsorge auf Entgeltumwandlung, gehen bei einem Ausscheiden beim Arbeitgeber sämtliche Rechte aus der Versicherung sowie das Recht auf Weiterführung auf den Arbeitnehmer über. Hat der Arbeitgeber die Beiträge zur Pensionskasse aus seinen Mitteln bestritten, bleibt die Anwartschaft auf die Altersvorsorge erhalten, wenn das Arbeitsverhältnis nach Vollendung des 30. Lebensjahrs endet und die Versorgungszusage mindestens 5 Jahre bestanden hat.

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